Was unterscheidet Marktforschung von User Research?

Was unterscheidet Marktforschung von User ResearchDie Bedeutung der Marktforschung ist angekommen: Im Jahr 2009 lag ihr Umsatz in Deutschland bei 2,08 Milliarden Euro. Laut Handelsblatt hatte allein der Branchenprimus, die Gesellschaft für Konsumforschung, 2010 einen Umsatz von 1,3 Milliarden Euro.

Was leistet die Marktforschung?

Marktforschung beschäftigt sich mit den Bedürfnissen aller Teilnehmer eines bestimmten Marktes. Durch repräsentative Meinungsumfragen werden neue Erkenntnisse gewonnen. Idealerweise steht am Ende die Information was für ein Produkt die Kunden sich wünschen. So können neue Impulse entstehen oder es werden die Vorstellungen der Produktmanager mit der Wirklichkeit abgeglichen. Wie so oft kann die empirische Prüfung falsche Annahmen identifizieren. So lässt sich die Entwicklung von Produkten, die niemand haben will, vermeiden.

Marktforschung allein reicht nicht

Es scheint also Konsens zu sein die Chancen für ein neues Produkt genau auszuloten. Dies empfiehlt sich sicher am Anfang jeder Entwicklung. Problematisch wird es, wenn Sie ab diesem Punkt aufhören die User einzubeziehen. Zu wissen was die Leute sich wünschen ist nämlich nur die halbe Wahrheit. Es geht auch um das wie. Ein schlecht umgesetztes Produkt mag an der Oberfläche ansprechend sein, wirklich überzeugen tut es nicht.

User Research ist effizient

Um zuverlässige Ergebnisse zu liefern benötigt die Marktforschung große, repräsentative Stichproben. Deren Zusammenstellung kostet Zeit und Geld. Nicht anders verhält es sich mit der Durchführung der Studie und ihrer Auswertung. User Research ist hier weitaus weniger aufwändig. Bereits mit wenigen Teilnehmern einer Untersuchung können Sie relevante Ergebnisse erzielen. So sind mit vergleichsweise geringem Aufwand die meisten Nutzungsprobleme einfach zu vermeiden. Ein weiterer Grund nicht nach der Marktanalyse aufzuhören.

User Research lohnt sich

User Research versteht sich daher als wichtiger Teil der Wertschöpfungskette. Begleitend unterstützt es die Entwicklung in allen Phasen und bringt ständig Prüfung und Innovation ein. Dadurch vermeiden Sie fehlgeleitete Ressourcen und sparen bares Geld. Sie integrieren das Wissen über Ziele, Verhaltensweisen und nicht zuletzt auch Probleme der Nutzer in den Entwicklungsprozess. So schaffen Sie ein Produkt, dass nicht nur tut was es soll, sondern das auch noch richtig. Ihre Nutzer werden es ihnen danken.

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