Umfragen – Viele Fragen und wenig Zeit

Umfragen für UX-Design

Wie lang dürfen gute Kundenumfragen sein?

Sicher haben Sie sich diese oder eine ähnliche Frage auch schon einmal gestellt. Ob Sie für den Entwicklungsprozess eines konkreten Produkts oder die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens planen: Niemand kann es sich mehr leisten die Kunden nicht vernünftig einzubeziehen. Dabei stehen auf der einen Seite Unternehmen, die einen sehr großen Bedarf an Wissen haben. Demgegenüber stehen Kunden, die naturgemäß kein inneres Bedürfnis spüren viel Zeit mit dem Beantworten von Fragen zu verbringen.

Eine Umfrage kann nie umfassend genug sein

Verschiedene Gründe führen zu einer Sammlung von immer mehr Fragen. Generell ist natürlich ein extremer Wissensbedarf vorhanden, der zudem für ganz unterschiedliche Unternehmensbereiche von Interesse sein kann. Aus diesem Grund wollen Sie exakt und möglichst detailgenau fragen. Auch wollen Sie natürlich vermeiden eventuell unbeachtete Themen mit einer zusätzlichen zweiten Befragung abdecken zu müssen. Es existieren aber auch starke methodische Gründe: je mehr Fragen Sie in Bezug auf ein Thema stellen, desto zuverlässiger wird Ihre Messung des Konstrukts. Dieses Maß nennt sich Reliabilität.

Wie sehen Kunden Ihre Umfragen?

An allererster Stelle steht die so oft zitierte Zeitknappheit. Die wenigsten würden schließlich von sich behaupten mit einem guten Zeitpolster ausgestattet zu sein. Doch bei dieser Hürde bleibt es nicht. Ein weiterer Faktor ist die mangelnde Motivation jedes Menschen sich in Umfragen hineinzudenken und dies über viele Fragen hinweg. Und die Frage, was mit den so gewonnen ausführlichen Daten dann geschieht, stellt sich selbstverständlich ebenfalls.

Vermeiden Sie Scheuklappen

Was sind also sinnvolle Maßnahmen um die dargestellte Problemsituation zu reduzieren? Generell sollten sie es aus Angst vor Abschreckung vermeiden die Sie interessierenden Themen nicht abzudecken. Genau so ungünstig ist es nicht auf die Befürchtungen potentieller Teilnehmer einzugehen. Auf welchem Weg erreichen Sie nun einen optimalen Interessenausgleich dieser beiden Positionen?

Mit einem Modell zu kompakter Qualität

Unser Vorschlag: Entwerfen Sie sinnvolle Modellvorstellungen. Fragen Sie nicht einzelne für sich stehende Fragen ab, sondern betten Sie diese schon beim Entwurf der Umfrage in Zusammenhänge ein. Skizzieren Sie was die zentralen Themenbereiche für Sie sind und wie diese aufeinander einwirken. Am besten geschieht dies über eine Abbildung im Diagramm. So erkennen Sie, welche Fragen wirklich von zentraler Bedeutung für Sie sind und können unnötigen Ballast loswerden. Zusätzlich erweckt Ihre Umfrage so einen kohärenten Eindruck. Das steigert die Bereitschaft der Teilnehmer auch bis zum Ende durchzuhalten.

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